Crowdinvesting-Markt gescheitert ? Monitor eingestellt – Ein offener Brief an den Chefredakteur des Portals Für-Gründer.de

In den letzten Monaten häufen sich die Pleiten von Unternehmen, die im Wege des Crowdfinancings finanziert wurden – nicht ganz überraschend. Die Zahlen der Startup-Finanzierung auf diesem Wege stagnieren, während die der Immobilienfinanzierungen boomen. Ein führender Marktkenner prognostiziert das Ende des Crowdinvestings in Deutschland und stellt den Crowdfinancing-Monitor ein – sehr schade ! Richtig ? …

INVEST Zuschuss für Wagniskapital: Deutliche Verbesserung ab 2017

Mit den Erweiterungen des Zuschusses für Wagniskapital zum 1. Januar und der Neuregelung des Verlustabzugs bei Körperschaften wird die Finanzierung von Startups deutlich verbessert. Leider profitieren Crowdfinanzierungen hiervon nicht. Der im Mai 2013 eingeführte INVEST Zuschuss für Wagniskapital wird ab Januar 2017 in mehreren wesentlichen Aspekten erweitert, was – gemeinsam mit der Neuregelung des Verlustabzugs …

KPMG / Universität Cambridge: Deutscher Crowdinvesting-Markt hat Nachholbedarf

Der deutsche Markt für Crowdfinanzierungen wie für Crowdlending hinkt deutlich hinter dem in Großbritannien hinterher. Auch wenn dies nicht allein auf die rechtlichen und steuerlichen Rahmenbedingungen zurückzuführen ist, so birgt die anstehende Evaluierung des Kleinanlegerschutzgesetzes doch Chancen, die der Gesetzgeber hoffentlich wahrnimmt. Mehr als 90 Prozent Wachstum – in nur einem Jahr. Das ist die …

Entlastung für Startups: kein Wegfall von Verlustvorträgen bei Kapitalerhöhungen

In Umsetzung einer Regelung des Koalitionsvertrags wird das Kabinett an diesem Mittwoch eine Neuregelung für die steuerliche Verlustverrechnung bei Körperschaften verabschieden, die gerade für Startups deutliche Erleichterungen mit sich bringen wird. Nach der bislang geltenden Regelung zum Verlustabzug bei Körperschaften (§ 8c KStG) fallen nicht genutzte Verluste, d.h. Verlustvorträge, ganz oder teilweise weg, wenn Anteilserwerbe …

Befragung: Nur 36 % der Business Angels nutzen Crowdinvesting-Portale

Aus den jüngsten Ergebnissen der Business Angels Panel Befragung geht hervor, dass bisher nur jeder fünfte Engel (21 %) schon einmal über eine Crowdinvesting-Plattform in ein junges Startup bzw. eine Gründungsidee investiert hat. 36 Prozent der Business Angels nutzen Crowdinvesting-Portale, um interessante Deals zu finden. Die Nutzungsstatistiken sollten in Zukunft jedoch deutlich steigen. Denn die …

Im Gespräch mit den Gründern von LightFin

Mitten im Herzen der Finanzmetropole Frankfurt ist die Crowdinvesting-Plattform LightFin zuhause. Seit Mai 2013 arbeitet hier das Team um Gründer Dr. Kay-Michael Schanz. Der promovierte Rechtsanwalt ist Verfasser einer Vielzahl von Publikationen aus dem Bereich Corporate Finance und hat über mehrere Jahre in Frankfurt und Shanghai zu diesem Thema gelehrt. Zusammen mit Dr. Martin Bartels …

Weibliche Business Angels mit wachsenden Flügeln

Immer mehr Frauen besetzen Führungspositionen in bisherigen Männerdomänen. Auch im Bereich der Business Angels steigt die Frauenquote. Die Zahl der Frauen, die sich finanziell an Unternehmen beteiligen und Startups mit ihrem Geld bzw. Know-how zu Wachstum verhelfen, steigt. Dies belegen die Zahlen des Center für Venture Research von der Universität New Hampshire. Die Forscher untersuchen …

Von der Möglichkeit des Verbots effektiver Kryptographie …und den Auswirkungen auf Qabel

Nach den tragischen Anschlägen auf Charlie Hebdo Anfang dieses Jahres riefen weltweit (zumeist konservative) Politiker erneut dazu auf, effektive Verschlüsselungs- systeme für die Kommunikation im Internet zu verbieten. Genauer: Sie wollen sie derart gestalten, dass staatliche Institutionen auf die unverschlüsselten Daten zugreifen können. Es gäbe unterschiedliche Ansätze dazu, dies technisch zu erreichen: Erzwungene Hinterlegung von …

Kleinanlegerschutzgesetz – Verzögerungen zur Kenntnisnahme sind überflüssig

Im Gesetzgebungsverfahren zum Kleinanlegerschutzgesetz werden Mechanismen diskutiert, die sicherstellen sollen, dass Investoren ausreichend Zeit zum Studium der relevanten Informationen haben. Soweit hiermit beabsichtigt wird, den Anlegerschutz zu erhöhen, sind diese Regelungen schlichtweg ungeeignet. In Anbetracht des Widerrufsrechts für Fernabsatzverträge sind sie zudem überflüssig. Im Rahmen des Gesetzgebungsverfahrens des Kleinanlegerschutzgesetzes werden immer wieder Mechanismen diskutiert, die …

Startups in Deutschland – Hessen weit abgeschlagen

Unter dem Titel „Für junge Firmen sind nur zwei Städte cool genug“ beschäftigt sich Die Welt in ihrer heutigen Ausgabe mit der Attraktivität von Städten für junge Unternehmen und deren Gründer. Basis ist eine Studie von Ernst & Young, nach der London und Berlin in Europa führend sind – gemessen an den Finanzmitteln, die in …